Dienstag, 11. April 2017

Zurück ins Arbeitsleben – Nehmen Sie Ihr Schicksal selbst in die Hand!


Arbeitslosigkeit ist in der heutigen Zeit eines der vorrangigen Probleme unserer Gesellschaft. Wer sich aktuell in der Situation befindet, keinen Job zu haben, ist damit längst nicht allein – gemäss des Schweizer Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) befanden sich im Dezember 2014 allein in der Schweiz ganze 147’369 Personen auf Arbeitssuche. Seinen Job zu verlieren ist etwas, das jeden von uns einmal treffen kann – auch dann, wenn wir bei der Arbeit eigentlich alles richtig gemacht haben. Die Gründe, weshalb ein Arbeitnehmer seinen Job verliert, sind so vielschichtig, wie die Arbeitnehmer selbst. Den typischen Arbeitssuchenden gibt es somit nicht, ebenso wenig wie eine Universallösung bei der Suche nach einer neuen Stelle.
Generell lässt sich jedoch festhalten, dass Sie mit Ihrer Vergangenheit abgeschlossen haben sollten, bevor Sie sich auf die Suche nach einem neuen Job begeben. Wenn Ihrer Arbeitslosigkeit ein schlimmer Schicksalsschlag vorangegangen ist, ist es wichtig, dass Sie sich genug Zeit nehmen, diesen zu verarbeiten. Schämen Sie sich nicht dafür, wenn es länger dauert, sondern betrachten Sie es auf lange Sicht. Sich jetzt intensiv damit auseinanderzusetzen erspart es Ihnen womöglich, noch jahrelang daran zu knabbern zu haben. Doch auch wenn Sie Ihren Job aus banaleren Gründen, wie der Schliessung eines Unternehmens oder auf Grund von Budgetkürzungen, verloren haben, ist es wichtig, damit abzuschliessen. Trauern Sie nicht dem vermeintlichen Traumjob hinterher, den Sie einmal hatten, und verschwenden Sie Ihre Zeit nicht damit, Groll gegen Ihren ehemaligen Arbeitgeber zu hegen. All das hindert Sie nur daran, sich auf Ihre eigentliche Aufgabe, nämlich die Suche nach einer neuen Arbeit, zu konzentrieren.
Wenn Sie nun denken, dass Sie den Wiedereinstieg unmöglich allein schaffen können, dann seien Sie beruhigt – denn das müssen Sie auch gar nicht! Gerade weil die Gründe für Arbeitslosigkeit und die Menschen, denen sie wiederfährt, so wahnsinnig divers sind, gibt es schweizweit eine grosse Anzahl an Organisationen, die sich darauf spezialisiert haben, spezifische Gruppen von Arbeitssuchenden auf ihrem Weg zu einem neuen Job so optimal wie möglich zu begleiten und zu unterstützen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Non-Profit Organisation Fokus Arbeit Umwelt (FAU). Sie betreut bereits seit 1995 erfolgreich hoch qualifizierte Arbeitssuchende, und bietet ihnen im Rahmen eines speziellen Programms individuelle Lösungen für ihre Stellensuche an. Wer sich für eine Teilnahme an diesem Programm interessiert, der wird zunächst zu einem Abklärungsgespräch eingeladen, bei dem nebst einer Standortbestimmung auch die persönlichen Erwartungen des Arbeitssuchenden an das Programm mit dem Angebot der FAU abgeglichen werden. Wenn alles passt, und der Kandidat am Programm teilnimmt, stehen ihm in diesem Rahmen eine Vielzahl hilfreicher Massnahmen zur Verfügung. So haben Kandidaten beispielsweise die Möglichkeiten, ihre fachlichen Qualifikationen im Rahmen verschiedener Projektarbeiten in der Privatwirtschaft oder der öffentlichen Verwaltung zu vertiefen und weiter auszubauen. Für Medienschaffende bietet sich auch die Möglichkeit, in der Redaktion der Fachzeitschrift „der arbeitsmarkt“ mitzuwirken. Des weiteren stehen den Arbeitssuchenden diverse Coachings und ein breites Kursangebot zur Verfügung. Beim Netzwerken und der effektiven Stellensuche ist es ebenfalls das Ansinnen der FAU, sie mit allen Kräften zu unterstützen.
Auch eine längere Zeit ohne Anstellung oder ein die Stellensuche potenziell eher erschwerender persönlicher Hintergrund müssen also nicht bedeuten, dass Sie keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt haben. Wichtig ist nur, dass Sie sich nicht unterkriegen lassen, und den Kopf nicht in den Sand stecken. Blicken Sie stattdessen nach vorne, werden Sie aktiv, und scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe in Anspruch zu nehmen – dann klappt’s auch mit dem Wiedereinstieg!

Jobrider

Montag, 10. April 2017

Ferien, aber richtig!



Sommerzeit gleich Ferienzeit. Zwei Wochen Sommerferien gehören in das Pflichtprogramm vieler Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Allerdings können viele in den Ferien nicht richtig abschalten, denn ständig piepst, klingelt oder summt das Smartphone. Vielleicht werden sogar noch Mails gecheckt. Die Arbeit macht die erholsamen Ferien kaputt.
Dass sich Arbeitnehmende in ihren Urlaubstagen erholen sollen, ist gesetzlich verankert. Deshalb ist es offiziell auch nicht erlaubt im Urlaub einem zweiten Job nachzugehen. Doch immer mehr können sich in den Ferien nicht richtig erholen. Dank Smartphones sind wir heute jederzeit und überall erreichbar. Das führt dazu, dass man auch in den Ferien am Strand vielleicht mal noch schnell die Geschäftsmails checkt oder gar beantwortet. So richtig abschalten kann man dabei nicht. Doch genau das wäre wichtig, um nach dem Urlaub mit voll getankten Batterien wieder richtig durchstarten zu können.
Wie erholt man sich in den Ferien richtig?
Wer Mails aufs Mobilephone umgeleitet hat, sollte die Umleitung für die Ferienzeit
ausschalten

Der Laptop bleibt am besten zu Hause

Das Handy auf lautlos schalten, damit man nicht immer von Facebook, Twitter und Co. beim Sonnen am Strand genervt wird

Braucht man den Laptop, zum Beispiel um auf einer Rundreise das nächste Hotel spontan zu buchen, sollte man das Email-Programm geschlossen lassen und genauso sämtliche Webseiten, die in irgendeiner Weise mit der Arbeit zusammenhängen. Etwas Selbstdisziplin ist hier zwar gefordert, doch diese lohnt sich. Denn kann man in den Ferien richtig abschalten, ist man nachher viel leistungsfähiger

Internetfreies Hotel aussuchen

Möglichst für Abwechslung sorgen und dafür schauen, dass Sie sich nicht langweilen

Wenn es nicht anders möglich ist, weil man erreichbar sein muss (z.B. in einer Kaderposition), 1-2 Slots pro Tag bestimmen, in  denen Mails gecheckt werden

Natürlich entspannt sich jeder und jede auf eine andere Art und Weise. Die einen geniessen es, einfach den ganzen Tag mit einem guten Buch im Liegestuhl zu liegen. Die anderen bevorzugen actionreiche Ferien, andere wiederum brauchen möglichst viele Menschen und viel Tumult um abzuschalten.

Jobrider

Kreative Berufe



Auf der Suche nach einem geeigneten Beruf oder einem Berufswechsel können viele Kriterien eine Rolle spielen: Vorlieben, Interessen, monetäre Bestrebungen oder die persönliche Erfüllung. Haben Sie in der Kindheit bei jeder Gelegenheit gebastelt und gemalt? Dann sollten Sie sich vielleicht überlegen auch einen Beruf zu wählen, bei dem Sie Ihre kreative Seite ausleben können.

Kreativität kommt vom lateinischen creare und bedeutet eigentlich nicht mehr als schaffen, gebären, erzeugen. Definitionen gibt es verschiedenste: sie reichen von populärwissenschaftlichen über nicht-wissenschaftliche bis hin zum Hippster. Im 21. Jahrhundert hat er wohl wirklich eine Konnotation (negative oder positive – das sei jedem selbst überlassen) des ,,anders sein‘‘.
Van Gogh, Madonna und Co.
Der Inbegriff der Kreativität, wenn wir einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte zurückdenken, sind vermutlich berühmte Maler wie van Gogh, Salvador Dalí oder auch Madonna. Manche würden vielleicht heute noch Miley Cirus anfügen, aber ich belasse es jetzt dabei. Es gibt nämlich auch äusserst kreative Berufe, wenn man nicht so hoch strebt.
Gestalten
Sie haben eine gestalterische Seite und machen Menschen gerne glücklich? Wie wäre es mit Friseur? Friseure gestalten, schneiden, färben und kreieren manchmal regelrechte Kunstwerke auf den Köpfen ihrer Kunden. Ein anderer gestalterischer, kreativer Beruf ist Maskenbildner. Der Maskenbildner arbeitet meist im sehr kreativen Umfeld des Theaters und schafft selbst Kunstwerke. Ein etwas anderer Beruf, aber ebenfalls gestalterisch, ist der Grafiker. Der Grafiker gestaltet Bilder, Zeitschriften, Webseiten, Bücher, Plakate etc. Seine Arbeit ist eher auf elektronische Arbeitsgeräte ausgerichtet.
Entwerfen
Entwerfen und zeichnen ist vor allem die Hauptaufgabe von Konstrukteuren – die durchaus zu den kreativen Berufen gezählt werden können. Sie entwerfen und konstruieren Einzelteile für Maschinen, Produktionsanlagen oder andere Geräte. Ebenso gehört der Bauzeichner oder der Architekt in die Gruppe der kreativen Berufe mit Fokus Entwerfen. Die Bauzeichner entwerfen bzw. zeichnen Pläne nach den Vorgaben von Fachpersonen. Die Architekten wiederum entwerfen ganze Bauten.
Handwerken
Auch gewisse handwerkliche Berufe setzen eine kreative Ader voraus, zum Beispiel Bildhauer, Goldschmied oder Graveur. Sie alle setzen eine schöpferische und gestalterische Vorstellungskraft voraus, um derart einzigartige Werke zu kreieren.
Bewegen
Zu den kreativen Berufen, bei denen unter anderem Bewegung mit im Spiel ist, zählen die Schauspielerei, der Tanz (dazu muss ich wohl nicht mehr sagen), aber auch die Bewegungspädagogik. Dabei ist letztere mehr im therapeutischen Bereich anzusiedeln. Wenn Sie ein Auge für gute Bilder haben und an der frischen Luft oder in verschiedenen Settings arbeiten möchten, wäre vielleicht auch der Beruf des Fotografen etwas für Sie.

Freitag, 7. April 2017

Fehler machen und lernen


Auf die Frage, wovor sie die grösste Angst haben, wird bei vielen sicherlich die Versagensangst sehr weit oben gelistet sein. Mit einer Prise Optimismus verwandeln Sie die eigenen Niederlagen direkt in Chancen, indem Sie aus Ihren Fehlern lernen.

Blackout in der wichtigsten Präsentation des Quartals, gravierende Fehlentscheidung bei der Wahl des Geschäftspartners oder ein verheerender Kommafehler bei der Preiskalkulation. Fehler passieren schnell und sind nur menschlich. Während über einige Fauxpas lediglich peinlich verlegen gelächelt werden kann, können andere schwerwiegende Folgen haben, die das sofortige Aus für Karriere oder Unternehmen bedeuten können. Verändern Sie Ihre Ansicht und setzen Sie nicht jeden Fehler mit einer Katastrophe gleich. Den Umgang mit dem Scheitern muss man lernen.


Fehler erkennen und eingestehen
Sehen Sie Ihr eigenes Scheitern als Chance und gehen Sie gestärkt aus Ihren Fehltritten hervor. Der schwierigste Schritt ist es, sich Ihren eigenen Fehler einzugestehen und auch nach aussen hin dazu zustehen. Damit beweisen Sie Stärke und Verantwortungsbewusstsein. Lassen Sie sich von Ihrem Ziel nicht abbringen. Erst recht nicht, wenn es schwierig wird. Bekommen Sie zum Beispiel ausschliesslich Absagen auf Ihre Bewerbungen ohne auch nur zum persönlichen Gespräch eingeladen worden zu sein, dann geben Sie nicht auf. Überprüfen Sie Ihre Unterlagen und studieren Sie die Stellenbeschreibungen nochmals ausführlich. Allenfalls ist Ihnen ein kleiner Fehler im Anschreiben unterlaufen. Zweifeln Sie nicht direkt an Ihrer Tauglichkeit.

Aus Fehlern lernen
Sollte Ihnen sprichwörtlich doch Mal ein Kind in den Brunnen gefallen sein, sollten Sie analysieren, wie das passieren konnte. Nur wenn Sie verstehen, wie es zu diesem Problem kommen konnte, werden Sie zukünftig in der Lage sein, dieses zu vermeiden. Stattdessen wird in vielen Firmen nicht sehr offen über Fehler diskutiert. Im schlimmsten Fall werden Fehler vertuscht, da Strafen oder eine schlechte Reputation befürchtet werden. Das sorgt für ein angsterfülltes Arbeitsklima und schadet langfristig nicht nur Ihnen als Person, sondern dem gesamten Unternehmen. Mit einer offenen Fehlerkultur im Unternehmen und einem beherzten Umgang mit dem Thema, können schnell konkrete Verbesserungsvorschläge gesammelt und implementiert werden. Analysieren Sie dazu genauestens die Abläufe und Einflüsse, die zum Fehler oder Ihrem Scheitern geführt haben und optimieren Sie diese, damit Ihnen das nicht nochmals passieren kann.

Nicht aufgeben
Denken Sie immer daran, ohne Fehler wären viele erfolgreiche Menschen und Unternehmen nicht da, wo sie heute sind. Die Computerfirma Apple hätte heute nicht die wertvollste Marke der Welt, wenn sie keine Fehler gemacht und aus ihnen gestärkt hervorgegangen wäre. Oder stellen Sie sich vor, wenn Sie als Winzling nach dem ersten missglückten Schritt auf Ihre Windel gefallen und nicht wieder aufgestanden wären, sässen Sie wohl noch heute dort. Sehen Sie verstärkt auf Ihre Errungenschaften. Erkennen Sie immer auch das positive in Ihren Entscheidungen und in dem, was aus Ihren Entscheidungen hervorgeht. Sogar wenn es nur die Chance auf den nächsten ersten Schritt ist. Wagen Sie ruhig auch mal etwas und verlassen Sie ihre Komfort-Zone. Sammeln Sie Erfahrungen, aber geben Sie nicht auf. Denn nur wer kapituliert, scheitert endgültig.